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"SLECI" – Technologie

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Selbstregulierende, energiesparende Bewässerung auf Tonbasis

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Bei der SLECI-Technologie handelt es sich um ein selbstregulierendes unterirdisches Mikrobewässerungssystem. Das Wort "Mikro" kehrt die Verwendung von Mikroporen um, um Wasser im umgebenden Boden über Tonstrahler zu transportieren. Der Osmosedruck ist aktiv, d.h. die Tonstrahler geben das Wasser in Abhängigkeit von der Bodenfeuchte ab. Sobald der Boden auszutrocknen beginnt, entsteht ein hoher Saugdruck auf den Lehmkörper. Der Tonkörper gibt das Wasser ab und saugt gleichzeitig über ein Schlauchsystem Wasser aus der Wasserquelle.

 

Einige Vorteile:

Es ist keine zusätzliche Energie notwendig. Bei diesem System handelt es sich um ein selbstregulierendes System. Ein großer Wasserspareffekt und die gezielte Bewässerung der Pflanze im Wurzelbereich geben dem System eine interessante Alternative zur herkömmlichen Bewässerungstechnik. Das Konzept, die Produktion und die Installation sind einfach und können daher an ländliche Umgebungen angepasst werden, wodurch die Pflanzenproduktion gesteigert und gleichzeitig Wasser und Energie gespart werden.

 

Demo-Seiten:

Die SLECI-Technologie wird an drei Pilotstandorten rund um Gozo implementiert. die staatliche Versuchsfarm in Xewkija, sowie zwei Felder in Għarb und Xagħra (Zitrusfrüchte, Zitrusfrüchte, Weintrauben). Weitere Testfelder befinden sich in Marokko (Zitrusfrüchte, Datteln, Oliven, Weintrauben) und in Portugal (Kirschen, Pfirsiche).

 

Neue Entwicklungs- & Projektaktivitäten:

Derzeit wird ein modifizierter Typ von Tonkörpern entwickelt, mit dem Ziel, die Empfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüssen zu reduzieren. Zudem sollen mögliche Druckverluste vermieden und die mechanische Stabilität erhöht werden. In letzter Zeit wurden einige Prototypen hergestellt.

Im Jahr 2023 wurde die Umsetzung von SLECI an drei Pilotstandorten auf Gozo durchgeführt: der staatlichen Versuchsfarm in Xewkija sowie zwei Feldern in Għarb und Xagħra. In Għarb wurde es an Weinreben getestet, während in Xagħra und Xewkija SLECI an Zitrusbäumen getestet wurde. Parallel dazu wurde an allen Standorten eine konventionelle Tröpfchenbewässerung an Bäumen und Reben vergleichbarer Größe durchgeführt, um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten.

Die ersten Versuche an zwei der Standorte, Għarb und Xagħra, zeigen ermutigende Ergebnisse.  Die Datenerfassung am dritten Standort ist noch nicht abgeschlossen. Beim Vergleich der Ernteerträge der SLECI- und der konventionellen Tröpfchenbewässerungsmethode an diesen beiden Standorten zeigte sich, dass die Erträge ähnlich waren.  Die Wassermenge, die für die Bewässerung mit der SLECI-Technologie verwendet wurde, war jedoch etwa halb so hoch wie die Wassermenge, die bei der herkömmlichen Tröpfchenbewässerung verwendet wurde.


Der Fruchtertrag war nicht der einzige Parameter, der gemessen wurde.  Eine Reihe weiterer Parameter wie Blattgrößen, Anzahl der späteren Triebe, Dicke des Hauptstammes, Anzahl der Früchte, Fruchtabmessungen und Durchschnittstemperatur wurden gemessen.  Diese Aufzeichnungen wurden zur Analyse an das UBI geschickt, um zu sehen, ob es irgendwelche Trends gibt. Darüber hinaus werden weitere Untersuchungen zur Wasserqualität (Leitfähigkeit, pH-Wert und Mineralgehalt), zu Bodeneigenschaften (Textur, Wasserhaltevermögen, Schüttdichte und pF-Kurve) und zu den Pflanzeneigenschaften (Brix, titrierbare Säure, pH-Wert und Mineralgehalt) durchgeführt.  


Im Jahr 2024 werden aufgrund der begrenzten Zeit, die bis zum Ende des Projekts für die Analyse zur Verfügung steht, nur die Parameter an jungen Reben am Standort in Gharb gemessen.

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